Motivation
Nachhaltiges Ziel und Motivation des Projekts ist es, ein norddeutsches Ökossystem für KI-Anwendungen in der medizinisch-klinischen Versorgung, speziell in der Medizintechnik aufzubauen. Die Projektpartner der Universitäten Lübeck, Rostock, Greifswald, Hamburg und Bremen haben dafür in verschiedenen medizinischen KI-Projekten bereits viele Kompetenzen erworben. Dazu bedarf es jedoch, diese Kompetenzen und Projektergebnisse zu bündeln und zu vertiefen, um Synergieeffekte zu erzielen.
Ziele und Vorgehen
Das Ziel des Projektes KiMeKo ist es, die KI-basierte Medizinproduktentwicklung maßgeblich voranzutreiben und ein dynamisches Ökosystem zu begründen. Das soll erreicht werden, indem Kompetenzen aus jeweils mehreren medizinischen KI-Initiativen in fünf Teilprojekten gebündelt werden, um so zu einer zusammenhängenden KI-Unterstützung zu gelangen. Einerseits soll dadurch die für medizinische KI-Anwendungen zwingend erforderliche Zusammenarbeit von Medizinern, Informatikern und Unternehmen deutlich effizienter und qualitativ verbessert gestaltet werden. Insbesondere sollen damit größere strategische medizinische KI-Anwendungen mit breitem Nutzungspotenzial in der gesundheitlichen Versorgung umgesetzt und eingeführt werden können. Geplant ist, standardisierte Services, Methoden und Werkzeuge für medizinische KI-Anwendungsentwicklungen zu entwickeln und mit Unternehmen in einem KI-Service-Center systematisch bereitzustellen.
Innovationen und Perspektiven
Durch die Ergebnisse des Vorhabens sollen KI-basierte medizinische Innovationen schneller entwickelt und als eigenständige Medizinprodukte zugelassen werden können. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen als auch generell die Medizinwissenschaft in Deutschland.