
Künstliche Intelligenz und Lernende intelligente Systeme
Künstliche Intelligenz ist eine breit einsetzbare Schlüsseltechnologie, die enorme Chancen für Wissenschaft, Wachstum, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und das Gemeinwohl bietet. Um diese Potenziale zu nutzen und Deutschlands Position im internationalen Vergleich zu stärken, hat das Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit dem Rahmenprogramm „Forschung und Innovation für Technologische Souveränität 2030 (FITS2030)“ eine strategische Grundlage geschaffen. Dieses Programm bündelt die Förderung zu acht digitalen und vier industriellen Schlüsseltechnologien – darunter KI – und setzt auf eine ganzheitliche, zukunftsorientierte Ausrichtung.
Strategische Konzeption und Umsetzung von Fördermaßnahmen
Als Projektträger haben wir im Auftrag des BMFTR maßgeblich dazu beigetragen, Strategien, Bekanntmachungen und Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um die KI-Forschung und -Anwendung in Deutschland voranzubringen. Wir haben dazu an der Weiterentwicklung der KI-Strategie der Bundesregierung mitgewirkt, die seit 2018 kontinuierlich an neue Herausforderungen angepasst wird – etwa in den Bereichen Pandemiebekämpfung, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie internationale Initiativen. Mit dem „KI-Aktionsplan“ (2023) hat das BMFTR ein Update vorgelegt, das unsere Arbeit als Projektträger noch stärker in den Fokus gerückt hat, aus den strategischen Vorgaben konkrete Fördermaßnahmen zu entwickeln und deren Umsetzung zu begleiten. weiterlesen
Industrielle Digitalisierung, Automatisierung, Industrie 4.0
Als eine treibende Kraft hinter der industriellen Digitalisierung gestalten, entwickeln und steuern wir maßgeblich Strategien, Bekanntmachungen und Maßnahmen für Ministerien – und begleiten Projekte sowohl fachlich als auch administrativ mit großer Expertise.
Die Vernetzung von Maschinen, Anlagen, Sensoren und IT-Systemen revolutioniert Produktions- und Wertschöpfungsprozesse grundlegend. Im Fokus stehen dabei Automatisierung, datenbasierte Analysen und innovative Technologien wie Internet of Things, Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und digitale Zwillinge. So ermöglichen wir, dass Entscheidungen schneller, präziser und vorausschauend getroffen werden.
Vernetzte Technologien als Motor der Industrie 4.0
Industrie 4.0 steht für das Konzept der smarten, flexibel steuerbaren Fabrik: Systeme tauschen Daten in Echtzeit aus, organisieren Produktionsschritte autonom und planen Wartungen proaktiv – etwa durch Predictive Maintenance. Das Ergebnis sind kürzere Durchlaufzeiten, höhere Produktqualität und eine passgenaue Anpassung an individuelle Kundenbedürfnisse. weiterlesen
Software und Systems Engineering
Als Projektträger im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) haben wir maßgeblich dazu beigetragen, Strategien, Bekanntmachungen und Maßnahmen mitzugestalten, zu entwickeln und umzusetzen, stets mit dem Ziel, die technologische und digitale Souveränität Deutschlands voranzutreiben.
Software ist heute die zentrale Schlüsseltechnologie für innovative Produkte und Dienstleistungen in fast allen Industriezweigen. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft steht und fällt mit der Fähigkeit, hochwertige, softwareintensive Systeme zu entwickeln. Doch die Herausforderung wächst: Cyber-physische Systeme werden zunehmend autonomer, vernetzter, interaktiver und sozio-technisch komplexer. Visionen wie Smart Cities, Smart Farming, Smart Industry oder autonomes Fahren sind nur realisierbar, wenn wir diese Systemverbünde beherrschen – doch genau hier liegt das Paradox:
Die Digitalisierung schreitet rasant voran, während die methodischen Grundlagen des Software- und Systemengineerings hinterherhinken.
Es fehlt an innovativen Methoden und Konzepten, die es ermöglichen, die Dynamik, Komplexität und Echtzeitfähigkeit solcher Systeme zu kontrollieren – und gleichzeitig Verlässlichkeit, Steuerbarkeit und Vorhersehbarkeit sicherzustellen. weiterlesen
Höchstleistungsrechnen und Recheninfrastrukturen
Im Rahmen der im Herbst 2025 gestarteten Hightech-Agenda Deutschland ist High-Performance Computing (HPC) ein zentraler Motor für Fortschritt in Forschung und Wirtschaft. Als nationale Schlüsseltechnologie ist es unverzichtbar für Bereiche wie Energieforschung, Material- und Lebenswissenschaften, Klimaforschung sowie KI. Mit dem Supercomputer „JUPITER“ am Forschungszentrum Jülich, der ab Mai 2025 als leistungsfähigstes System Europas in Betrieb geht, unterstreicht Deutschland seine führende Position im internationalen Vergleich. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) setzt mit dem Programm „Hoch- und Höchstleistungsrechnen für das digitale Zeitalter“ auf den langfristigen Ausbau, Betrieb und die Vernetzung von HPC-Ressourcen – insbesondere im Gauss Centre for Supercomputing (GCS) und im Nationalen Hochleistungsrechnen (NHR). Als Projektträger haben wir das Programm maßgeblich mitkonzipiert und unterstützen das BMFTR bei der Umsetzung. Durch die Förderung des NHR stellen wir sicher, dass Hochschulen und Forschungseinrichtungen flächendeckend Zugang zu bedarfsgerechten Rechenkapazitäten erhalten. Gemeinsam mit den Ländern wird der Ausbau des GCS vorangetrieben, um Exascale-Rechner zu entwickeln, die auch für rechenintensive KI-Anwendungen wie das Training von Simulations- oder Sprachmodellen geeignet sind. weiterlesen