
Als Projektträger im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) haben wir den Auf- und Ausbau von sechs nationalen KI-Kompetenzzentren als strategische Leuchttürme aktiv mitgestaltet und umgesetzt. Diese Zentren decken die gesamte Bandbreite der KI-Forschung ab – von theoretischer ML-Forschung über skalierbare Dateninfrastruktur und angewandte Domänenlösungen bis zu interdisziplinärer Forschung (z. B. Neurowissenschaften, Medizin) und Transfer/Qualifizierung. Gleichzeitig fördern sie internationale Vernetzung, Wissenstransfer und die Ausbildung von Fachkräften, um Deutschland als führenden KI-Standort zu etablieren und die Sichtbarkeit der deutschen KI-Forschung weltweit zu erhöhen.
Als Projektträger im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) haben wir den Auf- und Ausbau von sechs nationalen KI-Kompetenzzentren als strategische Leuchttürme aktiv mitgestaltet und umgesetzt. Diese Zentren decken die gesamte Bandbreite der KI-Forschung ab – von theoretischer ML-Forschung über skalierbare Dateninfrastruktur und angewandte Domänenlösungen bis zu interdisziplinärer Forschung (z. B. Neurowissenschaften, Medizin) und Transfer/Qualifizierung. Gleichzeitig fördern sie internationale Vernetzung, Wissenstransfer und die Ausbildung von Fachkräften, um Deutschland als führenden KI-Standort zu etablieren und die Sichtbarkeit der deutschen KI-Forschung weltweit zu erhöhen.
Seit 2022 werden fünf der Zentren an Hochschulen mit bis zu 50 Millionen Euro jährlich institutionell gefördert, das DFKI erhält zusätzlich bis zu 11 Millionen Euro pro Jahr für seine praxisnahe Forschung.
Qualifizierung, Infrastruktur und interdisziplinäre Zusammenarbeit
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Zu den zentralen Aufgaben gehören exzellente Grundlagen- und angewandte Forschung, der Aufbau von Forschungsinfrastruktur, Talentförderung (z. B. durch Promotionen und Postdocs) sowie der Technologie- und Wissenstransfer in Wirtschaft und Verwaltung. Wichtige Prinzipien sind Interdisziplinarität, ethische Reflexion und internationale Partnerschaften.
Die Forschungsprojekte – sowohl im Grundlagen- als auch im Anwendungsbereich – und Publikationen treiben die Weiterentwicklung von KI-Methoden voran. Ein weiterer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Industrie, Start-ups und Verwaltungen, um Technologietransfer und Produktentwicklung zu stärken.
Das Angebot umfasst zudem Qualifizierungsprogramme (z. B. Master- und PhD-Programme, Summer Schools), Weiterbildungen sowie Public-Outreach-Formate. Zusätzlich wird der Aufbau von gemeinsamer Infrastruktur, Datenplattformen und standardisierten Benchmarks vorangetrieben.
Individuelle Schwerpunkte der sechs KI-Kompetenzzentren
- BIFOLD (Berlin): Theoretische Grundlagen von Machine Learning, erklärbare KI und robuste Modelle.
- DFKI (Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Berlin): Angewandte KI in Branchen wie Robotik, Gesundheit und Industrie 4.0 – mit starkem Fokus auf Technologietransfer und Produktentwicklung.
- MCML (München): Fortgeschrittene ML-Methoden, „Responsible AI“ und Nachwuchsförderung.
- LAMARR (Dortmund): Anwendungsorientierte KI für Nachhaltigkeit, Medizin und den Mittelstand.
- ScaDS.AI Dresden/Leipzig: Skalierbare Dateninfrastrukturen, Big-Data-Verarbeitung und Wissensgraphen für Wissenschaft und Wirtschaft
- Tübingen AI Center: Interdisziplinäre KI-Forschung an der Schnittstelle von Machine Learning, Neurowissenschaften und Medizin mit Fokus auf Ethik und erklärbare Modelle
Rolle als Projektträger: Konzeption, Begleitung und Vernetzung
Unsere Rolle als Projektträger umfasste dabei die Konzeption und Umsetzung der Förderstrukturen, die Begutachtung und Bearbeitung von Anträgen, die Begleitung der Projekte sowie die Vernetzung der Zentren untereinander. So haben wir gemeinsam mit dem BMFTR die Grundlage dafür geschaffen, dass Forschungsergebnisse schneller in die Praxis gelangen und „KI made in Europe“ gezielt gestärkt wird.
KI-Servicezentren: Recheninfrastruktur und praxisnahe Unterstützung
Als Ergänzung dazu haben wir im Auftrag des BMFTR den Aufbau von vier KI-Servicezentren umgesetzt, um Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen leistungsstarke Recheninfrastruktur, Fachwissen und praxisnahe Unterstützung bereitzustellen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, KI-Technologien aus der Forschung in konkrete Anwendungen zu überführen – und so Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität sowie neue Wertschöpfungspotenziale in Deutschland zu stärken.
Schwerpunkte und Ziele der vier KI-Servicezentren
- WestAI bietet große Rechenkapazitäten für Forschung und Industrie und ermöglicht so den einfachen Zugang zu High-Performance-Computing für KI-Anwendungen. Die Standorte sind Dortmund, Bonn, Jülich, Aachen und Paderborn.
- KISSKI konzentriert sich auf den Einsatz von KI in sensiblen Bereichen wie Medizin und Energie und entwickelt dabei sichere, praxistaugliche Lösungen. Die Standorte sind Hannover, Göttingen und Kassel.
- hessian.AI Service Center übersetzt aktuelle KI-Forschung in generalisierbare Modelle und datenintensive Anwendungen für Wissenschaft und Wirtschaft. Der Standort ist Darmstadt.
- KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg unterstützt gezielt Start-ups, KMU und öffentliche Einrichtungen – besonders in Regionen mit hohem Transformationsbedarf – dabei, KI-Lösungen einzusetzen. Der Standort ist Potsdam (Hasso-Plattner-Institut).
Förderung von Technologietransfer und technologischer Souveränität
Wir haben das Ministerium vor allem darin unterstützt, den Zugang von KI-Rechenleistung für alle zu ermöglichen – ob für die Forschung oder die Wirtschaft und hier insbesondere für KMU. Mit dem Angebot von Beratung, Weiterbildung und Transferprojekte werden Brücken zwischen Theorie und Praxis gebaut und die technologische Souveränität Deutschlands gestärkt. Diese Zentren sind damit keine klassischen Forschungsinstitute. Sie sind aktive Enabler, die KI verständlich, testbar und nutzbar machen – für eine zukunftsfähige digitale Wirtschaft.