Motivation
Aufgrund der zunehmenden Marktdiversifizierung und Kundennachfrage sind die meisten Industrieprodukte heute in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Die zunehmende Funktionalität von eingebetteten Systemen macht die Validierung und das Testen sehr komplex.
Ziele und Vorgehen
Im Rahmen des XIVT-Projekts (ausgesprochen: „Shift“) werden Methoden und Werkzeugketten zum Testen von hochgradig konfigurierbaren, variantenreichen Embedded Systemen in den Bereichen Automotive, Bahn, Industrieproduktion und Telekommunikation definiert. Dies ermöglicht eine hocheffektive, kostengünstige Qualitätssicherung, die den Wechsel zu autonomen, flexiblen und adaptiven Anwendungen in diesen Bereichen ermöglicht. Grundlage der Methode ist eine wissensbasierte Analyse von in natürlicher Sprache formulierten Anforderungen und eine modellbasierte Testgenerierung auf Produktebene.
Innovationen und Perspektiven
Es ist zu erwarten, dass die XIVT-Methoden zu einer höheren Testabdeckung, flexibleren Verifikationsprozessen höherer Qualität und besseren Produkten führen werden. Die Ergebnisse des XIVT-Projekts werden es Softwaretestteams ermöglichen, ihren Testprozess effektiver zu gestalten, sodass mehr Ressourcen verfügbar sind, um die eigenen Produkte zu verbessern. Werkzeughersteller und Beratungsunternehmen können darüber hinaus ihr Angebot ausbauen und so ihre Absatzchancen in einem wachsenden und von starkem Wettbewerb gezeichnetem Markt steigern.