Motivation
Um unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse sicher ohne externen vertrauenswürdige Anbieter/Plattformbetreiber durchführen zu können, hat das Unternehmen ZkSystems für ihre Blockchain-basierte Distributed Ledger Technologie (DLT) einen innovativen Algorithmus entwickelt und in einem Pilotprojekt für die Hydraulikaggregate der Fa. Bosch Rexroth implementiert. In diesem Vorhaben soll das Potenzial dieser DLT in der industriellen Umgebung und unter Realbedingungen getestet und optimiert werden. Daneben sollen darauf aufbauend eine Softwareanwendung (Back-End und Front-End mit Software Services) entwickelt werden, mit der sich die Nutzungsdaten der Fräsmaschine „Ultrasonic C260 Composite“ der Fa. DMG (Sauer) validieren, dezentral speichern und für die automatisierte unternehmensübergreifende Auftragsbearbeitung, Produktionsplanung und Rechnungsstellung nutzen lassen.
Ziele und Vorgehen
In diesem Pilotprojekt hat ZkSystems in einem simulierten Testumfeld bewiesen, der Algorithmus optimal für die Anforderungen des industriellen Internet der Dinge (IoTInternet of Things) zugeschnitten ist und über 5.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann. Das vielversprechende Potenzial dieser DLT soll nun in der industriellen Umgebung und unter Realbedingungen getestet und optimiert werden. Daneben sollen darauf aufbauend eine Softwareanwendung (Back-End und Front-End mit Software Services) entwickelt werden, mit der sich die Nutzungsdaten der Fräsmaschine „Ultrasonic C260 Composite“ der Fa. DMG (Sauer) validieren, dezentral speichern und für die automatisierte unternehmens- übergreifende Auftragsbearbeitung, Produktionsplanung und Rechnungsstellung nutzen lassen. Der tatsächliche Mehrwert wächst überproportional mit der Anzahl der Teilnehmer in verschachtelten oder komplexen Lieferketten.
Innovationen und Perspektiven
ZkSystems will die erste marktfertige Komplettlösung dieser Art entwickeln, die in einem Lizenzmodell zuerst für Fräsmaschinen angeboten wird und nach kundenindividuellen Anpassungen auch für weitere Maschinenarten verwendet werden kann. Das Fraunhofer IPK wird hierfür als Testumgebung seine Fachexpertise auf dem Gebiet der Zerspanungssimulation, der Werkzeug- und Maschinenentwicklung sowie die Projekterfahrung im Bereich der Technologie- und Softwareentwicklung zu Fräs- und Schleifprozessen einbringen.