Motivation
Ziel des Projekts ist die Automatisierung der für die Montage der optischen Baugruppen erforderlichen Prozessschritte und damit die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, insbesondere bei der Prozessplanung. Die Prozessoptimierung erfolgt anhand eines „digitalen Zwillings“, d. h. eines virtuellen Abbilds bauteilbezogener Informationen. Die prototypische Lösung soll für den kollimierten Diodenlaser (Halbleiterlaser, dessen Strahlen parallelisiert werden) umgesetzt und das Potenzial für eine Serientauglichkeit bewertet werden. Der digitale Zwilling einzelner Bauteile enthält Messwerte ihrer optischen Eigenschaften, die für die individualisierte Vormontage von Subbaugruppen genutzt werden.
Ziele und Vorgehen
Das Vorgehen beinhaltet im Wesentlichen drei Schritte, die auf beliebige optische Systeme übertragbar sind. Im ersten Schritt werden die optischen Eigenschaften der einzelnen Bauteile gemessen. Im zweiten Schritt erfolgt die individuelle sensorgeführte Vormontage von Subbaugruppen auf Basis der gemessenen optischen Eigenschaften zwecks Minimierung von Fügespalten und dadurch von Restunsicherheiten in der Endmontage. Im dritten Schritt erfolgt dann die sensorgeführte Endmontage bei minimaler Restunsicherheit und höchster Qualität.
Innovationen und Perspektiven
Um das Potenzial im Sinne der Qualitätssteigerung sowie der Serientauglichkeit der Infrastruktur nachzuweisen, werden die Schritte 1 und 3 prototypisch in der Testumgebung des Fraunhofer IPT erprobt und anschließend bewertet.