Motivation
In vielen Fabriken verfügen die Maschinen noch nicht über eine eigene Sensorik oder Steuerung und sind daher noch nicht vernetzt mit der Systemumgebung. Dies ist jedoch zentraler Bestandteil von Industrie 4.0. In FAST 4.0 soll nun gezeigt werden, wie in KMU bestehende Systemumgebungen – sozusagen vom Status Industrie 3.0 – auf Industrie 4.0 überführt werden können. Dazu werden die Maschinen mit Sensoren und selbst entwickelten bzw. externen Automatisierungsbausteinen nachgerüstet.
Ziele und Vorgehen
Die softwaretechnische Umsetzung erfolgt über das von der GTT Gesellschaft für Technologie Transfer mbH entwickelte Softwarebaukasten-System jFAST. Dieses ermöglicht die Entwicklung von Anwendungssoftware nach dem Lego-Prinzip. Im Werkstattbereich des Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und des Produktionstechnischen Zentrums Hannover (PZH) wird die Praxistauglichkeit von jFAST getestet. Damit kann gezeigt werden, dass eine durchgängige I4.0-Vernetzung von Unternehmensdaten auch für KMU mit geringem Zeit- und Investitionsaufwand möglich ist.
Innovationen und Perspektiven
Mit den Projektergebnissen soll jFAST zu einem marktfähigen Produkt weiterentwickelt und 2018 auf den Markt gebracht werden.