
Komplexe globale Herausforderungen erfordern grenzüberschreitende Lösungen. Internationale Forschungs- und Entwicklungskooperationen fördern den wissenschaftlichen Austausch, schaffen Synergien zwischen verschiedenen Forschungsdisziplinen und stärken die wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Wir setzen uns maßgeblich für länderübergreifende Kooperationen in den Zukunftstechnologien Software Engineering und Künstliche Intelligenz (KI) ein. Als Projektträger des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) haben wir länderübergreifende Forschungs- und Entwicklungskooperationen sowohl auf europäischer Ebene im Rahmen des EUREKA Clusters ITEA, als auch weltweit mit ausgewählten Partnerländern in den Forschungsgebieten Software Engineering und Künstliche Intelligenz (KI) umgesetzt.
Für Partner aus der Industrie bieten internationale Forschungskooperationen die Möglichkeiten Innovationen voranzutreiben und umzusetzen. Dabei werden sowohl wirtschaftlicher Beziehungen vertieft als auch Märkte neu erschlossen oder Marktpositionen gefestigt. Dies ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) relevant.
ITEA – Transnationale Kooperationen von Industrie und Wissenschaft
Für transnationale Kooperationen von Industrie und Wissenschaft zu anwendungsorientierter Forschung, Entwicklung und Innovation bietet europäischen Forschungsinitiative EUREKA einen geeigneten Rahmen. EUREKA ist themenoffen, so dass Projekte aus allen Technologiebereichen unter dem Dach durch nationale Förderung unterstützt werden können. Für die Themenfelder Software-intensive Systeme, Software Engineering und Künstliche Intelligenz (KI) steht hier der der EUREKA Cluster ITEA (Information Technology for European Advancement) als ein strategisches, industriegeführte Initiative, die jährlich themenoffene Ausschreibungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Software-Innovation organisiert. Diese werden von einigen EUREKA Mitgliedsländer mit entsprechenden Fördermitteln unterstützt.
Deutsch-französische Kooperation – Strategische Partnerschaften: Von der Konzeption bis zur Umsetzung
Ein zentrales Projekt war die Entwicklung und Begleitung der deutsch-französischen KI-Kooperation im Rahmen einer Förderrichtlinie. Aufgrund unterschiedlicher nationaler Ausschreibungs-, Begutachtungs- und Bewilligungsverfahren haben wir die Zusammenarbeit in formalen „Terms of Reference“ verbindlich geregelt und damit eine transparente und effiziente Grundlage für die gemeinsame Arbeit geschaffen.
Ziel der Richtlinie war der Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft sowie die Entwicklung innovativer Technologien – mit besonderem Fokus auf KMU. Durch die Förderung wurden nachhaltige Kooperationsstrukturen geschaffen, die über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Deutsch-tschechische Kooperation – Innovationsdialog für KMU stärken
Auf Basis der gemeinsamen Absichtserklärung des damaligen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF – jetzt BMFTR) und des tschechischen Ministeriums für Industrie und Handel haben wir die Richtlinie zur Förderung technologieübergreifender und anwendungsorientierter Forschungs- und Entwicklungsvorhaben speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gestaltet. Diese richtete sich gezielt an KMU aus beiden Ländern, um risikoreiche, vorwettbewerbliche Projekte im Industrie4.0-Bereich zu realisieren und so Innovationspotenziale zu heben.
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Ansprechperson
Irene Gerharz
E-Mail: irene.gerharz@dlr.de
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