Open Source stärken: Software Sprint wird fortgesetzt

Open Source
© VAYM Productions, im Auftrag des Prototype Fund

Die Förderung von Open-Source-Software geht weiter: Die Fördermaßnahme Software Sprint, die die Grundlage des Prototype Funds bildet, setzt mit neuen Schwerpunkten und Förderzeiträumen frische Akzente. Die ersten Projekte starten im Sommer 2025.

Die Fördermaßnahme Software Sprint des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bildet seit 2016 die Grundlage des Prototype Fund und bietet eine zentrale Plattform, auf der Entwicklerinnen und Entwickler Open-Source-Projekte für die digitale Gesellschaft von morgen vorantreiben. In den vergangenen acht Jahren wurden rund 400 Projekte gefördert und begleitet.

Aus diesen Erfahrungen haben das BMFTR, der DLR Projektträger und das Prototype Fund Team der Open Knowledge Foundation wichtige Erkenntnisse gewonnen. Eine Zwischenevaluation der Technopolis Gruppe in 2023 bestätigte den Erfolg des Software Sprints bei der Identifikation von Programmierpotenzialen und der Stärkung des Free and Open Source Software (FOSS) Ökosystems in Deutschland.

Das Programm erhielt grünes Licht für eine Fortführung – mit klarer Schärfung der Mission: verstärktes Community-Building, mehr Unterstützung für die Nachhaltigkeit der Projekte, erhöhte Diversität in der Zielgruppe und ein optimierter Bewerbungsprozess. Auch das Rahmenprogramm „Forschung und Innovation für Technologische Souveränität 2030“ hebt die zentrale Bedeutung des Software Sprints als Schlüsselinstrument der Open-Source-Softwareentwicklung in Deutschland hervor – ein deutliches Signal für die Rolle von Software als Technologie der Zukunft.

Im Juni startete der erste Jahrgang der neuen Förderphase. Neu ist, dass die Förderung nicht mehr nach sechs Monaten endet, sondern für ausgewählte Projekte um vier Monate verlängert werden kann. So erhalten sie mehr Zeit und Unterstützung, um ihre Software nachhaltig abzusichern und weiterzuentwickeln.