Motivation
Am anderen Ende des Spektrums mobiler Serviceroboter sind Geräte wie Reinigungsroboter für den Haushalt, Rasenmäher oder Poolreiniger, die auch in engem Kontakt mit Menschen betrieben werden. Diese Geräte sind klein, sehr leicht und werden zu einem Preis verkauft, der im Bereich anderer Haushaltsgeräte liegt. Angesichts ihres geringen Gewichts und ihrer geringen Masse können sie im Fall einer Kollision keine großen Kräfte ausüben und keine großen Schäden anrichten. Sie verfügen daher über eine gewisse inhärente Sicherheit. Im Fall einer Kollision können sie einfach zur Seite geschoben werden. Die Integration in die Arbeitsumwelt des Menschen ist angesichts der geringen Anforderungen nahtlos. Das Projekt verfolgt das Ziel, eine Roboterplattform zu entwickeln, die in der Anschaffung einen Bruchteil des Preises heutiger Systeme kosten wird und die vor allem leicht, nachgiebig und sicher ist. Für die Steuerung solcher leichten, nachgiebigen und inhärent sicheren mobilen Serviceroboter sollen im Vorhaben zwei Schlüsselfunktionen entwickelt werden: eine nachgiebige Bewegungsführung sowie eine Wahrnehmungskomponente, die in der Lage ist, unkritische Alltagssituationen zu erkennen: Der Roboter muss z.B. erkennen können, ob er in einen Aufzug einfahren kann, in dem sich bereits Menschen befinden, denen er sich nähern muss.
Ziele und Vorgehen
Das Projekt verfolgt das Ziel, eine Roboterplattform zu entwickeln, die in der Anschaffung einen Bruchteil des Preises heutiger Systeme kosten wird und die vor allem leicht, nachgiebig und sicher ist. Für die Steuerung solcher leichten, nachgiebigen und inhärent sicheren mobilen Serviceroboter sollen im Vorhaben zwei Schlüsselfunktionen entwickelt werden: eine nachgiebige Bewegungsführung sowie eine Wahrnehmungskomponente, die in der Lage ist, unkritische Alltagssituationen zu erkennen: Der Roboter muss z.B. erkennen können, ob er in einen Aufzug einfahren kann, in dem sich bereits Menschen befinden, denen er sich nähern muss.
Innovationen und Perspektiven
Algorithmen für nachgiebige Regelungen werden schon seit einigen Jahren bei Robotermanipulatoren eingesetzt. In NaRKo wird diese Technologie auf mobile Roboter übertragen mit dem Ziel, diese Geräte so sicher zu machen, dass sie gefahrlos in physischen Kontakt mit Menschen und Umgebung treten können und intelligent auf einen solchen Kontakt reagieren. Dieses intelligente Reagieren erfordert eine Situationserkennung, die in der Lage ist, Bewegungsmuster zu erkennen und zu unterscheiden.